Ranger und Rover beim traditionellen Stiefeltrinken in Kaiserslautern

Alle Jahre wieder treffen sich die Rover und Ranger der Stämme aus Eisenberg, Kaiserslautern und Ramstein gemeinsam zum traditionellen Stiefeltrinken mit dem Nikolaus am 06. Dezember. Traditionell ist immer der Abend des 06. Dezember.
In diesem Jahr fiel der 06.12. allerdings auf einen Sonntag, weshalb sich die Verantwortlichen auf einen „Frühschoppen“ geeinigt hatten.
So fanden sich die Teilnehmer_innen ab 11:00 Uhr in der Gaststätte „Quack“, unweit der Saatkamphütte der Kaiserslauterer Pfadfinderinnen und Pfadfinder, ein. Insgesamt 30 Ranger und Rover der drei Stämme wollten sich bei gutem Essen gesellig austauschen und die Erlebnisse und Höhepunkte des Jahres austauschen.
Nicht zu kurz kommen durfte auch der Gesang, den wir in diesem

Jahr allerdings ins Freie verlegen mussten – den anderen Mittagsgästen zu Liebe. Aber das war für uns ja kein Problem. So schnappten wir uns die Klampfen uns schmetterten die Lieder bei klarer Herbstluft im einladenden Biergarten der Gaststätte, viel beachtet von den Wanderern, welche die Örtlichkeiten passierten.
Zunächst galt es aber Lukas aus Eisenberg ein Ständchen zu bringen. Lukas ist ein echter „Nikolaus“, am 06.12. geboren.
Gemeinsam und gesellig ging es bei gutem Essen, netten Gesprächen und mundenden Getränken weiter.
Der Stiefel der Kaiserslauterer Pfadfinder, welcher von Marcel im gepolsterten Koffer mitgebracht worden und mit einem kohlensäurehaltigen Getränk, das durch Gärung aus den Grundzutaten Wasser, Malz und meistens Hopfen, der so genannten Würze, gewonnen wird, gefüllt war, machte die Runde.

Wie hatten viel Spaß und freuen uns schon auf das nächste Jahr in Ramstein, wenn der Nikolaus zum „Stiefeltrinken“ einlädt.

Gruppenfoto beim Stiefeltrinken zum Nikolaus

 

Friedenslichtaktion 2015: „Hoffnung schenken – Frieden finden“

Pfadfinderinnen und Pfadfinder holen das Friedenslicht

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Am Samstag, den 12. Dezember 2015 haben Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Bethlehem in Wien abgeholt. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben.

Anschließend wird das Friedenslicht mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiter reichen.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft.

Erneut wollen darum der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten aktiv für Frieden und Gerechtigkeit ein.

In unserer pluralistischen Gesellschaft bekommt der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung. Nur, wer seine eigene Identität kennt, kann erfolgreich den Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes  Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

Auch in diesem Jahr waren wieder Pfadfinder_innen vom BdP in Wien dabei. Sie brachten das Friedenslicht mit nach Speyer, wo Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Stamm Goten Kaiserslautern am 13. Dezember 2015 an der zentralen Aussendungsfeier teilnahmen.