LV-Sternfahrt 2009 nach Torney
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Tag 1 - Mittwoch, den 20.05.2009
Heute trafen wir uns um 14:30 Uhr am Saarbrücker Hbf. Wir fuhren mit dem Zug nach Koblenz allerdings hatte der Zug einen Ausfall und er verspätete sich um 1 Stunde. Das war schlecht, denn wir haben wenig Verpflegung dabei und wollten eigentlich erst in Bad Hönningen einkaufen. Wir beschlossen deswegen in Koblenz am Bahnhof einzukaufen. Dadurch hatten wir für den ’’Problemtag’’ genug zu essen und genug Verpflegung für den Tag darauf. Nach einer Stunde setzten wir uns in den nächsten Zug, welcher uns nach Bad Hönningen brachte. Nachdem wir dort ankamen machten wir uns auf den Weg zum wunderschönen Schloss Arenfels. Wir ließen uns auf dem Lagerplatz der Pfadfinder vom Stamm Rheinfranken nieder. Am Abend aßen wir was wir mitgebracht haben. Wir bauten die Kohte auf und legten uns schlafen.
Denis & Felix
haha! denkste! dies war erst der erste Streich, der zweite folgt.....!
Kochenende und Singetreffen 2008 auf der Schmidtburg
Am Wochenende um den 06. September hieß es wieder einmal: Die Klampfen und Kochlöffel eingepackt und auf zum Kochenende mit anschließendem Singetreffen auf der Schmidtburg in der Nähe von Kirn. Und genauso toll wie es sich anhört, war auch die Vorfreude der drei Sipplinge und mir (Lukas), als wir losfuhren. Die Burg war nicht wirklich leicht zu finden, sodass wir erst gegen 20.30Uhr in strömendem Regen am Parkplatz oberhalb der Schmidtburg ankamen. Nach kurzem Fußmarsch erreichten wir die Burg. Dort erwartete uns gleich die erste Herausforderung: Stamm Kurpfalz bat uns um Hilfe...
da sie mit ihren 20 Wölflingen, aber anscheinend nur 5 Älteren, ihre Jurte nicht zum Stehen brachten. Klar dass der Regen nun zweitrangig war, die Jurte musste aufgebaut werden! Als uns das schließlich gelungen war, war unser eigenes Zelt an der Reihe. Der Regen hatte inzwischen aufgehört, also scheinbar eine leichte Aufgabe. Doch während wir gerade damit beschäftigt waren, die Abdeckplane anzubringen, taten sich die Wolken auf und es gewitterte, als ob es kein morgen mehr geben würde. Nach Rücksprache mit Obelix erfuhren wir, dass der bunte Abend in einen bunten Morgen umgewandelt worden war, was uns ganz recht war, da wir uns nun endlich in die trockene Kohte verziehen, einen warmen Tee trinken und schlafen gehen konnten.
Am nächsten Morgen standen wir gegen neun Uhr auf. Nachdem wir richtig wach geworden waren, stand auch schon Schorsch, der Burgverwalter, vor unserem Zelt und erklärte uns in einem sehr unfreundlichen Ton, dass wir die Kohte ausgerechnet auf einer Sehenswürdigkeit der Burg aufgebaut hatten, und wies uns an, unsere Kohte auf einem nahegelegenen Grasstreifen erneut aufzubauen, der sich bei näherem Hinsehen als ein genauso gewöhnlicher Grasstreifen wie unser vorheriger Schlafplatz herausstellte. Nun ja, nachdem unsere Kohte schließlich erfolgreich verpflanzt worden war, es war mittlerweile halb elf, ging auch schon der Kochwettbewerb los. Unser Beitrag waren als Hauptgericht Tortellini Alla Panna und als Nachtisch Birnen in Karamel. Bis auf eine Ausnahme ging alles glatt: Als die Jury gerade dabei war, unser Essen zu kosten, ging in unser Trangia-Pfanne das selbstgemachte Karamel in Flammen auf. Nun hatten wir flambierte Birnen. Nach einer kleinen Mittagspause machten wir uns an den letzten Teil des Kochenendes: das Zubereiten eines Buffetbeitrages für das Singetreffen, das abends stattfinden sollte. Wir steuerten einen Tomaten –Schinken –Käse –Salat bei. Gegen 6 Uhr tauchten schließlich auch Benny und Christoph auf und bauten ihr Zelt neben unserem auf.
Dann ging das Singetreffen los, wegen dem Regen vom großen Atrium der Burg in einen kleinen Schuppen verlegt. Verschiedene Stämme warteten mehr oder weniger künstlerisch hochwertige Beiträge auf. Auch die Sieger des Kochwettbewerbes wurden während dem Singetreffen bekannt gegeben. Dabei legte die Sippe Schwarzer Grizzly einen hervorragenden 3. Platz hin. Durch unsere Platzierung motiviert ließen wir also das Singetreffen ausklingen und gingen gegen Mitternacht zufrieden schlafen. Am nächsten Morgen bauten wir schließlich unsere Kohte ab und fuhren nach Hause, gegen 16 Uhr kamen wir wieder am Saarbrücker Hauptbahnhof an.
Bundesfahrt 2008 der Sippe Schwarzer Grizzly nach Finnland
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Freitag, 11.07.08 von Natascha
Als wir am Saarbrücker Hauptbahnhof abfuhren, freuten wir uns, dass wir 3 Wochen ohne unsere Eltern Ferien machen konnten. Als wir dann eine Weile gefahren, packten wir unsere Fressalien aus und aßen erstmal einen großteil unserer Wegzehrung. Übrigens: Der Zug hatte 25 min Verspätung wegen Störungen an der Hochspannungsleitung. Aber das war uns egal, denn wir spielten Karten und lachten über Lucs witzige Witze (Haha).
In Koblenz stiegen wir um in eine Regionalbahn, wo wir dann die restlichen 2,5 Stunden verbrachten. Nach mehreren Mau-Mau spielen war Endstation und wir fuhren mit dem Bus zum Haus der Jugend, wo wir nach ein paar Spielen die Chronik schrieben.
12.07. - 13.07 von Fienchen
Die Meisten haben die Nacht durchgemacht. Als wir von den Eltern abgeholt wurden, waren viele ziemlich müde. Im Bus haben dann alle geschlafen . Unser Busfahrer war ziemlich cool. Als ich aufwachte, waren wir bereits auf der ersten Fähre, die von Deutschland nach Dänemark fuhr. Die Zweite ging von Dänemark nach Schweden. Als wir wieder im Bus waren habe ich schrecklich dummes Zeug gemacht. Dann schliefen wir wieder. Wir gingen um 7 Uhr auf die letzte Fähre, die von Schweden nach Finnland fuhr. Wir sind in zwei Stunden in Finnland, werden mit dem Bus zum Platz gefahren, stellen unsere Zelte auf und gehen schlafen.
14.07 von Dennis
Heute morgen sind wir am Rand eines Erdbeerfeldes von Jan aufgeweckt worden. Danach haben wir unsere Sachen gepackt und sind weitergezogen. Nach einiger Zeit sind wir in ein Waldgebiet gekommen und musten irgendwann querfeldein gehen. Wir ind ständig bergab gegangen und mussten aufpassen, dass wir uns nicht ablegen, denn wir hatten ja Gepäck auf dem Rücken. Gegen Abend sind wir an einem See vorbeigekommen und haben dort unsere Zelte aufgeschlagen. Es ist hier sehr schön, denn wir gehen gleich noch schwimmen. Leider fängt es gerade an zu nieseln.
15.07.08 von Lukas
Heute morgen sind wir gegen zehn Uhr aufgewacht. Ihr fragt: Warum nur aufgewacht? Nun ja, auf Jan und mich trifft das Wort "aufgewacht" eher zu als "aufgestanden" Denn an diesem Tag wachten wir in leichtem Nieselregen auf, der gleich jede Lust auf aufstehen verdirbt. Jens, als Polizist gewohnter Frühaufsteher, war natürlich schon auf den Beinen und weckte die Sippe. Als Jan und ich dann schließlich auch irgendwann aus der Kohte kamen, hatte die Sippe ihr Zelt bereits abgebaut. Nachdem dann auch unsere Koje ordentlich verstaut war, konnten wir loswandern. Eigentlich hatte ich mir Heinola als Tagesziel gesetzt, nach einem Blick auf die Karte, die nach kurzem Rechnen knappe 30 km anzeigte, wusste ich, dass mein selbstgestecktes Ziel eher utopisch wirkte, anstatt die Realität widerzuspiegeln. Nun ja, jedenfalls aßen wir gegen 13 Uhr zu Mittag. Naja, eigentlich war es auch unser Frühstück, denn bis dato hatten wir nichts gegessen. Als Ort für unser Mahl hatten wir einen kleinen Waldweg gewählt, der von der endlos langen Landstraße abging, der wir ab unserem Schlafort Ahtiala folgten. Während der nächsten Pause, die gegen 16 Uhr stattfand, war es an der Zeit, sich ein Tagesziel zu suchen, denn Heinola war mittlerweile in weite Ferne gerückt. Nach Rücksprache mit der Karte, die uns eigentlich nur einen Ort, nämlich Vierumäki vorschlug, war klar: Warum muss Finnland so verdammt einsam sein, denn Vierumäki lag immerhin noch gute 10 km von unserer Position entfernt. Aber alles Gestöhne und Gefluche half nichts: Wir mussten noch einkaufen, also blieb uns eigentlich gar nichts anderes übrig als die Kilometer noch zusätzlich abzuwandern. Ich kann euch sagen: Es war eine Qual: 25 Kilo Gepäck auf dem Rücken und schlecht zu laufender Asphalt inklusive. Dazu kam, dass Catha, oder sollte ich besser Fienchen sagen, einen schlechten Tag erwischt hatte, sodass ich im Wechsel mit Jens auf den letzten 4 Kilometern ihren Rucksack tragen musste. Das bedeutete noch 12 Kilo mehr. Schließlich kamen wir völlig k.o. (Das meine ich ernst: ihr hättet Lucs hochroten Kopf sehen sollen) in Vierumäki an. Ich hätte mir am liebsten mit Jans Säbel ein Stück meines Rückens entfernt, solche Schmerzen hatte ich. Naja, wir fanden also einen Schlafplatz direkt am Ortsausgang und ca. 100m vom guten Sale-Markt antfernt, also optimal für unsere Zwecke. Zum Abendessen wurde ein wahres Geschmascksfeuerwerk abgebrannt: Es gab Couscous mit Tomatenhackfleischsauce, das echt beide Kriterien erfüllt: Masse und Klasse. Gegen 2 Uhr gingen wir dann pappsatt schlafen.
16.07.08 von Luc
Am Mittwoch hatten wir einen extrem schnellen Abgang, da wir in 2 Stunden und 10 Minuten reisefertig waren. Also gingen wir müde in Richtung Heinola. Ein Schild mit der Anzeige: Heinola 13; Lahti 33, so konnten wir aufgemuntert weiterlaufen. Die ersten 3 Kilometer waren anstrengender als gedacht. Nach dem Eintritt in Heinola gingen Arthur und ich Wasser holen, wir entdeckten einen See mit einer tollen Aussicht. Wir teilten es Jan mit, denn Lukas und Jens waren einkaufen. Kurzerhand entschieden wir, da es anfing zu regnen, alle Rucksäcke zu diesem schönen Fleck zu tragen und dort in einer Umkleidekabine unterzubringen Wir richteten uns bei einem Badestrand, nachdem Jens und Lukas vom einkaufen zurückkamen häuslich mit unseren Kohten ein. Kurz nach dem Aufbau kam eine Frau die Straße herunter. Sie sprach uns an und stellte uns Fragen, wir erzählten ihr, dass wir morgen in die Zeitung kommen. Sie lud uns zu sich ein. Wir aßen Chips, sie stellte uns Emmi, ihre Tochter und ihren Sohn vor. Später luden wir Emmi und ihre Mutter abends ein, eine andere alte Frau kam auch und bat uns Sauna an, zuvor aßen wir noch Nudeln (lecker). Doch die Sauna fiel aus, denn der Mann hatte keine Lust sie nocheinmal anzumachen, dafür gab es dann Kaffe und leckere Kekse. Da aus dem Saunabesuch nichts wurde, gingen wir kalt baden, 1 mal, 2, 3, 4 und wir gingen schlafen.
17.07.08 von Catharina
Als wir heute morgen aufgewacht sind, kam die alte Frau und hat uns die Zeitung gebracht in der wir standen. Dann sind wir mit Emmi zum Arzt gegangen, und Luc hat ihr gestanden, dass er total in sie verliebt ist, aber es war leider zu spät. Deswegen war er dann die ganze Zeit deprimiert und hat sich ausgeschlossen gefühlt und hat beim Aufbau der Kohte nicht geholfen. Zum Abendessen gab es Würstchen und Käse, überm Feuer gegrillt. Mein Fuß war ein bisschen geschwollen, deswegen habe ich einen Verband bekommen mit Tigerbalsam.
PS: Der Käse ist mir die ganze Zeit herunter gefallen und ich konnte nicht grillen
18.07.08 von Arthur
Heute morgen konnten wir mal wieder ausschlafen. Denn in der Nacht hatten Jan, Jens, Lukas entschieden hier zu bleiben (Jupi):
1. Wegen Nataschas Auge
2. Wegen dem geschwollenen Fuß von Catharina
Nach dem Frühstück fuhren Lukas und Natascha nach Lahti und Jens und Luc gingen in die Stadt einkaufen und Wasser holen. Kurz danach rief Lukas an: Natascha geht es gut, morgen geht's weiter. Nachdem alle andern weg waren, fing es an zu regnen. Da es in die Holzhütte regnete, bauten wir mit Jan, der mit uns an der Hütte geblieben war, eine sehr gut aussehende Konstruktion mit einer Kohtenplane (gelungen). Als es wieder aufhörte zu regnen gingen wir ins Wasser, nach einigem zögern sprangen wir dann auch noch von einem Felsen und Jan fotografierte unsere Stunts,, danach trockneten wir uns ab und zogen uns wieder an und hackten Holz bis Jens und Luc wiederkamen. Zum Abendessen gab es Mehlknödel. Übrigens: Lukas und Natascha kamen mit einer Angel, Angelhaken und Köder wieder und der Neuigkeit, dass Natascha neue Medikamente für die nächsten Tage hätte.
19.07.08 von Felix
Heute morgen schliefen wir lange. Nach dem vierten Mal wecken von Dennis standen wir auf. Wir räumten alles in Ruhe zusammen und besprachen den Weg. Dann brachen wir auf. Wir liefen auf einem kleinen Pfad querfeldein durch den Wald. Dann kamen wir bei einem Feldweg raus. Dann gingen wir den Weg entlang bis zu einer Brücke dort machten wir Pause. Luc und Arthur gingen Wasser holen. Als sie zurück kamen, füllten sie das Wasser in die Flaschen. Dann gingen wir wieder querfeldein in der Nähe der Autobahn. Wir schlugen uns durch Brennnesseln und Sträucher bis zu einem Zaun, da kletterten wir dann drüber. Dann überquerten wir einen kleinen Fluss. Dann kamen wir auf einer Landstraße raus. Wir gingen die Landstraße entlang bis zu einem Feldweg, da machten wir Pause. Lukas, Jan, Dennis, Arthur, Luc und Felix gingen in den Supermarkt und kauften sich ein Messer. Dann gingen Lukas, Jens und Luc Essen kaufen. Als sie zurückkamen liefen wir weiter. Wir kamen dann an eine See, wo wir übernachten wollten. Als Luc Wasser holen war, boten uns Leute ihre Grillstelle zum Kochen an. Jan, Jens und Luc gingen kochen uund die anderen spielten ein paar Spiele. Dann aßen wir etwas, ich ging danach Chronik schreiben und die Anderen bauten die Kohten auf.
20.07.08 von Dennis
Heute morgen wurden wir von Jens geweckt. Danach sind wir aufgestanden und haben unserer 7 Sachen gepackt. Als wir fertig waren, packten wir die Kohte zusammen. Wir wussten, dass der Tag nicht leicht werden würde, da wir ja 2 Tage nicht mehr richtig gewandert sind, da Natascha ja zum Arzt musste. Dann machten wir ns auf den Weg, das Schlechte an der Sache war, dass wir kein Wasser mehr hatten. Nach einiger Zeit haben wir eine Pause gemacht. Luc und Arthur haben sich auf den Weg gemacht und haben Wasser geholt. Vor dem Haus (Weg vor dem angeblichen Haus) warteten wir auf Luc und Arthur. Als sie wieder kamen, hatten sie kein Wasser, denn es stellte sich heraus, dass es nur Bootsanlegestellen waren. Luc und Arthur kamen auf die Idee, an ein anderes Haus zu gehen. Als sie weg waren begann es zu regnen, wir holten die Ponchos raus und schützten die Rucksäcke. Nach einiger Zeit kamen die Beiden wieder mit Wasser. Danach machten wir uns nochmal fertig und wanderten im Regen weiter. Nach 45 Minuten machten wir erneut eine Pause an ein Haus. Das Haus, wo wir waren, sah aus wie ein Gemeinde- oder Schulhaus. Dort haben wir uns vergewissert wo wir sind. Danach machten wir uns erneut auf den Weg. Irgendwann wussten wir wo wir sind. Nach einiger Zeit sind wir weitergewandert. Auf einmal kam ein Schild wo drauf steht: noch 4 km bis zu Onaly. Wir machten uns natürlich auf den Weg in das Dorf. Das heißt wir sind 4 km in das Dorf gewandert ohne Pause zu machen. Als wir dort ankamen machten wir eine Pause. Dort stellte sich heraus, dass wir noch 8 km laufen mussten, da das Dorf nur aus einem Ortsschild und einigen versprengten Häusern bestand. Bis zu diesem Zeitpunkt sind wir schon 16 km gelaufen. Nach einiger Zeit machten wir uns weiter auf den Weg, dass wir ja die 8 km schnell zu Ende bekommen. Wir hatten alle unsere Wehwehchen. Als wir die ersten 4 km abgeschlossen hatten, haben wir wieder eine Pause gemacht. Felix und ich mussten aufs Klo. Als wir beide fertig waren, sind wir auf die letzten 4 km -also Endspurt- gegangen. Der Weg war sehr schwer, denn es ging die ganze Zeit bergauf und bergab. Als wir im Dorf ankamen, suchten manche von uns nach einem Schlafplatz, andere nach einem Geschäft und andere passten auf die Rucksäcke auf. Wir haben einen Schlafplatz gefunden und einen Kaufladen gefunden. Als die Gruppe kam, die den Einkaufsladen gefunden hatte, warteten wir noch auf die Gruppe, die den Schlafplatz gefunden hat. Als auch die letzte Gruppe gekommen ist, machten wir uns auf den Weg zum Schlafplatz. Als wir dort ankamen, bauten wir die Kohte auf. Als wir fertig waren, kochten Jens, Jan und Lukas essen. Wir aßen Spaghetti mit Tomatensauce. Als wir fertig waren, mussten die Jungs abwaschen. Das Essen war richtig lecker. Nach dem Abwasch machten wir Abschlussrunde. Danach gingen wir schlafen.
21.07.08 von Dennis
Heute der Tag war kein normaler Tag, denn wir wurden heute nicht geweckt. Heute konnten wir ausschlafen, denn es regnete, leider Gottes. Die Sippe ist gegen 2 Uhr mittags aufgewacht. Als Felix und ich aufs Klo gehen wollten, kamen uns Jens und Jan entgegen und fragten, was los ist, sie waren schon einkaufen gewesen. Wir sagten, dass unsere Schlafsäcke nass geworden sind. Was ja auch gestimmt hat. Nach ein paar Minuten kamen Jens und Jan zu uns in die Kohte und sagten, dass wir jetzt frühstückten. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, mussten wir ja irgendwie die angebrochenen Stunden vertreiben. Da kam Jan auf die Idee, Werwolf zu spielen. Wir haben ungefähr 2 Stunden lang Werwolf gespielt, dann hatte die Hälfte von uns keine Lust mehr zu spielen und wir hörten auf. Nach dem Spielen kamen wir auf die Idee, Wäsche zu waschen, denn bis jetzt gab es noch keine Gelegenheit zu waschen Das waschen machte im Großen und ganzen viel Spaß, denn es hat nicht lecker in der Sippenkohte gerochen. Jetzt hat so gut wie jeder das Wichtigste, was er braucht, gewaschen. Nach dem Waschen machten wir Feuer. Heute sollte es Lyonertopf geben. Bis das Feuer fertig war, spielten Arthur, Dennis, Catha und Natascha Karten, der Rest machte Essen. Das Essen war extrem lecker und das Essen hat auch richtig satt gemacht. Das Beste an der Sache war die, dass wir 2 Teller bekommen haben. Nach dem Essen spülten wir ab. In der Zeit ist Lukas mit Fifi Wasser holen gegangen. Nach etwa 20 min sind die Beiden wieder gekommen. Danach machten wir Abschlussrunde, gingen zu uns in die Kohte und spielten Werwolf.
22.07.08 von Natascha
Heute hat uns Jens aufgeweckt wie immer. Dann haben wir unsere Isomatten und Schlafplätze zusammengepackt. Nach einiger Zeit sind wir raus gegangen und haben uns auf die Bank gesessen, dann ist Jens gekommen und hat uns aufgetragen die Kohte abzubauen. Nun sind wir losgegangen. Nach 4 Kilometern haben wir eine Pause gemacht und gefrühstücktn aber es hat leider geregnet, darum mussten wir uns beeilen. Nach einer Stunde sind wir wieder aufgebrochen. Insgesamt sind wir 23 km gelaufen. Während der Strecke haben wir einen Mann mit einen VW-Bus getroffen, er hat uns eine Flasche Wasser geschenkt und uns die Strecke gezeigt. Nach den 23 km trafen wir einen anderen Mann, den fragten dann Lukas und Jan nach einem Schlafplatz. Der Mann,der wie wir später erfuhren Daniel hieß, sagte, er habe ein Ferienhaus für uns, dann kam der erste Mann und sagte er fährt uns zu der Hütte, denn sie war 5km weit den weg zurück. Wir fuhren hin und ich war ein bisschen misstrauisch. Als wir dann in dem Haus angekommen sind, zeigte Daniel uns das Haus, dann kochten wir Nudeln mit Gemüse-Sahne-Soße.
23.07.08 von Arthur
Heute morgen bin ich von Dennis geweckt worden. Wegen sehr großer Müdigkeit bin ich nochmal eingeschlafen und um 10.13h wieder aufgewacht. Mittlerweile hatte Catharina schon begonnen ihren Schlafsack einzurollen. Kurz danach tauchte Daniel auf und bot uns Kaffee mit Schokoaroma an. Nachdem wir alle eingepackt hatten gab es Frühstück. Halb Daniels, halb unser Brot. Am Ende des Frühstücks unterschrieben wir noch mit einem Danksatz auf Jans Rollmops und übergaben ihn als Dank für Daniels Gastfreundschaft. Wir machten noch ein Foto von dem Haus, und brachen mit Sonnenschein auf. Wir liefen 5 km bis zur 1. Pause, wo wir uns einen Kampf mit Bremsen lieferten, die uns angriffen. Dann liefen wir die nächste Etappe. Bei der 3. Pause war ein Ortsschild: Sysmä 8km Wir liefen genau eine Stunde und legten 5km zurück. Alle waren müde und allen taten die Füße weh, aber die letzten 3km mussten gelaufen werden. Also machten wir uns auf den Weg und liefen bis an die Tankstelle in Sysmä, besorgten uns Spiritus und füllten die Sicherheitsflasche wieder auf. Schließlich liefen wir noch bis zum Marktplatz und eine Hälfte ging einkaufen. Eine Andere blieb bei den Rucksäcken. Ich fing an Chronik zu schreiben. Als die Anderen wieder zurückkamen, gingen wir auf eine kleine Insel, legten unser Gepäck ab und bauten die Kohte auf, danach war Haarewaschen angesagt, danach gab es Abendessen (Hamburger), wir machten noch in einem Stechmückenschwarm Abendrunde und schließlich ging es in die Schlafsäcke.
24.07.08 von Catharina
Wir wurden heute morgen mal wieder von Jens geweckt. Als wir unser Zelt abbauten, haben Jan und Lukas wie immer halb gepennt. Wir waren gerade fertig, als Jan Dennis aufgetragen hat, den Topf zu spülen. Dann sollte er noch mehr spülen nd Luc und ich haben es ihm gebracht. Dennis aber hat gesagt, wir sollten das selbst spülen. Luc hat mich mal wieder so genervt, dass ich weggegangen bin um mir Haargummis zu machen. Als ich wieder kam, gingen Jan und Lukas ins Internetcafe. Dann brachen wir auf. Am K-Market trafen wir Jan und Lukas wieder. Wir sind noch kurz im Markt gewesen, dann gingen wir weiter. In der ersten Pause gab es Frühstück. Wir gingen weiter und bei der zweiten waren wir schon neun Kilometer gelaufen. Die dritte Pause war an einem Häuschen und es gab Schokolade braun und weiß. Die Bucht in der wir übernachten wollten, war leider ein privates Grundstück, denke ich. In der vierten Pause aber fanden Luc und Felix ein Grundstück, wo wir übernachten konnten. Eine nette Frau, ein netter Mann und die Tochter hatten uns Einlass gewährt. Wir bauten unsere Zelte auf und Jan und Lukas kochten. Nach dem Zeltaufbau gingen wir in die Sauna und danach ins Wasser. Zu essen gab es wieder Mehlknödel und es war lecker.
25.07.08 von Luc
Nach einem langgezogenen Zeltabbau gingen wir, nach einer von der Frau vorbereiteten Pfannkuchenrunde, los. Wir liefen und liefen, hatten als Ziel Luhanka (25km). Um 0.00h wollten wir Rast machen, doch wir beschlossen weiterzugehen. Um 01.00h kamen wir an, suchten uns eine Grillhütte und Sippe Schwarzer Grizzly baute die Kohte auf und gingen schlafen.
26.07.08 von Luc
Wir standen von selbst um 13 Uhr auf, es gab ein tolles Frühstück und wir überlegten wie wir nach Korpilahti kommen würden, denn Dennis und Jens hatten übelst Fußblasen. Wir fragten nach Bussen, es gab keine, Taxi? Zu teuer, so fanden wir eine nette Dame, die für Benzingeld bereit war, Dennis, Jens und das gesamte Gepäck der Gruppe nach Korpilahti zu fahren. Der ganze Rest ging in 10 Stunden, 22 Minuten und 28 Sekunden 42 km. Erschöpft kommen wir bei Jens und Dennis an. Wir erfahren, dass ein Betrunkener Jens mit "Gayboy,Gayboy" beschimpft hatte. Dieser kam dann wieder und wir mussten ihn vertreiben, nachdem er auch noch angefangen hatte, zwei finnische Frauen anzupöbeln. Nach 1,5 Stunden kommt der Bus, wir stiegen ein und fuhren nach Jyväskylä. Wir steigen aus, werden von Betrunkenen angelabert und bauten unsere Zelte in einem Park auf. Um 4 Uhr morgens gingen wir schlafen.
27.07.08 von Jan
Am Morgen beziehungsweise am Mittag denn es war schon 14.00Uhr als wir aufwachten, mussten wir erst einmal planen was wir am heutigen Tag machen würden. Da wir noch nicht genug zum Frühstücken hatten gingen Jens und ich erst einmal einkaufen. Um diese Zeit zu überbrücken ging Lukas währendessen mit den Sipplingen auf die benachbarte Minigolfbahn Minigolf spielen. Nachdem Jens und ich, mit reichlichen Einkäufen zurückwahren, trafen wir die Fahrtengruppe Triangulum aus Königswinter. Mit dieser zusammen frühstückten wir recht ausgiebig, mit vielen Trinkjoghurts. Den Nachmittag verbrachten wir mit Angeln und Stadtbesichtigungen und aßen am Abend zusammen mit Triangulum Nudeln mit Tomatensoße. Nachdem wir gespült hatten und Abendrunde gehalten hatten, gingen wir schlafen. Mitten in der Nacht wurden ich wach weil draußen irgendetwas mit unserem Geschirr klapperte. Es waren zwei Besoffene die sich gerade mit unserem Trangia-Kocher und zwei weiteren Besteckteilen vom Acker machten. Ich weckte sofort Lukas, schrie den Besoffenen:”Hey, Stop!” hinterher, was aber nichts mehr nützte. Die beiden nahmen die Beine in die Hand und rannten weg. Uns blieb nichts anderes übrig als aus der Kohte zu kriechen und den beiden hinterher zu rennen. Nach etwa einem Kilometer barfuß und in Boxershorts auf Asphalt rennen kamen die beiden in Sicht und wir stellten sie auf einer Brücke. Sie gaben an das sie die Kocher “unter den Bäumen gefunden” hätten und deshalb mitgenommen hätten. Wir gaben, weil wir wieder ins Bett wollten uns damit zufrieden und ließen sie stehen. Nach diesem kurzen Nachtabenteuer räumten wir alles außerhalb den Kohten in die Zelte und gingen wieder schlafen.
28.07.08 von Dennis
Heute morgen sind wir aufgestanden und haben das Zelt abgebaut, denn dann hatten wir mehr Platz zum Aufräumen. Wir packten unsere Isomatten und Schlafsäcke ein, dann sattelten wir unsere Rucksäcke auf und gingen zum Bahnhof, Dann warteten wir, dann mussten wir noch zu den Bussen laufen. Nun sind wir losgefahren. Nach einiger Zeit hatte der Busreifen ein Loch. Da ist der Busfahrer ausgestiegen, um nach den Reifen zu schauen, trotzdem sind wir bis zum Endlager gefahren, halt mit Good Vibrations. Nun haben wir Begrüßungsrunde gemacht und sind dann ins Bett gegangen.
29.07.08 von Felix
Heute morgen sind wir aufgestanden, haben gefrühstückt und sind dann in die Morgenrunde gegangen. Dann haben wir ein Postenspiel gemacht. Dann haben wir Pause gemacht. Dann sind wir wieder in den Kreis gegangen. Dann haben wir chinesische Mauer gespielt. Dann bin ich und Catharina schwimmen gegangen. Nun haben wir gekocht. Dann sind wir in die Kohte der Anderen gegangen, denn die waren unsere Freundschaftssippe und wir haben eine Einladung bekommen.
30.07.08 von Felix
Heute morgen gingen ein paar von uns duschen, die Anderen schmierten sich Lunchpakete. Dann frühstückten wir. Nach der Morgenrunde wurden wir mit Bussen nach Jyväskylä gefahren, wo das Stadtspiel begann. Man musste bei dem Spiel Fotos von Häusern und Gegenständen, die in der ganzen Stadt verteilt waren, schießen. Jan und Lukas gingen einkaufen, unter anderem einem neuen Trangia. Nach dem Spiel wurden wir mit Bussen zum Lagerplatz gefahren. Dann machten wir Essen: Es gab Pellkartoffeln mit eingelegten Heringen und Kräuterquark. Es war sehr lecker, danach gab es den Singewettstreit, der fast nur von Stämmen aus unserem Landesverband bestritten wurde.
01.08.08 von Arthur
Heute morgen wachten wir alle im Regen auf, aber glücklicherweise war keiner nass. Kurz nach dem Aufstehen kam Jense mit dem Frühstück in die Kohte und wir frühstückten und schmierten Lunchpakete. Dann gab es Morgenrunde. Anschließend waren wir eine von zwei Sippen die Geocaching hatten, dass war eigentlich ziemlich lustig, weil bei der ersten Koordinate noch alles einfach war, bei der Zweiten auch, aber bei der Dritten mussten wir mit einem Boot 1,2 Kilometer auf eine Insel rudern (Lukas ruderte). Nachdem wir angekommen waren, gingen wir zu einem großen Vogelhaus. Wir versuchten, dass 3. Rätsel zu lösen, was wir nicht schafften. Lukas hatte sich Blasen an die Hände gerudert. Auf dem Rückweg ruderten ich und Felix gleichzeitig, dann kamen wir an. Alle stiegen aus, ich manövrierte das Boot zum Anlegeplatz. Schließlich gab es Mittagessen. Danach Siedler von Catan im Pfadfinderstil, am Anfang gab es ein paar Streitereien, aber dann machte es sau Spaß, wir waren besser als unsere Gruppenleiter. Dann fingen wir an, Abendessen zu kochen, schon wieder Kartoffeln mit Köttbullar. Abends sollen dann noch 30 finnische Pfadfinder kommen, bei denen ich versuchen werde, mein Halstuch zu tauschen.
Nachtrag: Die geplanten Finnen sind doch nicht gekommen, nagut, doch kein Halstuch getauscht, egal.
02.08.08 von Catharina
Heute morgen haben wir ein gemeinsames Frühstück mit Oberon gemacht, weil Natascha Geburtstag hatte. Da hatte sie einen Kuchen, der von Lukas, Jan und Jens mit Gummibärchen dekoriert worden war, einen Schleifstein und einen Spork, Messer, Löffel, Gabel in einem bekommen. Urmel hatte ihr eine geschnitzte Gabel und eine Blume geschenkt. Danach war eine nach hinten verschobene Morgenrunde und Mittagessen. Wir sind viel mit dem Boot gefahren, um unsere Aufgabe zu bewältigen, hatten aber eine Panne. Deswegen mussten wir umkehren. Nun gibt es Abendessen. Luc ist mit seiner neuen Flamme aus Oberon Tweety auf den See rudern gegangen. In der Abendrunde haben wir viel gesungen und ein paar Spiele gespielt. Danach zeigten die Teamer ein kleines Theaterstück was alles so während der Bundesfahrt vorgefallen ist, es gab gefällte Bäume und sehr, sehr wohlwollend entgegengenommene Gastfreundschaft. Als letztes haben wir das Monument gesetzt und Abschlussrunde gemacht.
03.08.08-04.08.08 von Dennis
Nach einer sehr kurzen, schlaflosen Nacht haben wir uns mit unseren Rucksäcken auf den Weg zum Parkplatz gemacht. Wir warteten auf den Bus, wir dachten, dass die Busse um 2.30h kommen, aber sie sind erst gegen 2.50h eingetroffen. Danach war das große Getümmel, denn alle Sippen wollten in die Busse, denn es war sehr kalt und alle waren müde. Als wir im Bus drinne waren, hat sich erstmal die Hälfte schlafen gelegt. Die Busse brachten uns zur Fähre nach Turku. Die Fähre namens Amorella brachte uns in einer Zeit von 12 Stunden nach Schweden. Die Zeit auf der Fähre ist für mich nicht schnell vergangen. Bei der Heimfahrt auf der Fähre hat es richtig dolle gewackelt und mir wurde richtig schwindelig. Wir haben gehofft, dass wir wieder die gleichen Busfahrer bekommen wie auf der Hinfahrt, aber leider war dies nicht der Fall. Als wir in dem Bus, der uns nach Deutschland bringen sollte, saßen, kam Marcel und begrüßte uns. Der Gag an dieser Sache war, dass er auf der Hinfahrt gesagt hatte, dass er Deo für uns mitbringt weil wir warscheinlich recht streng duften würden und das Geilste war, dass er einfach auch eine Dose Deo dabei hatte. Als der Bus losgefahren ist, ist mal wieder die Hälfte der Sippe schlafen gegangen, die Einzigen, die noch richtig wach waren, waren Felix und ich, denn wir hatten uns Cola gekauft und nicht zu wenig, denn wir hatten knapp 2,5l für 2 Personen und das ist auf jeden Fall nicht wenig. Aber wie jeder einmal auch muss, mussten wir beide irgendwann schlafen gehen. Insgesamt mussten wir mit 3 Fähren fahren. In der 2. Fähre durften wir im Bus bleiben, davon hab ich nicht soviel mitbekommen, denn ich hab geschlafen, Bei der 3. Fähre mussten wir an Deck gehen. Lukas bekam Hunger und hat sich ein Ü-Ei und ein normales Ei gekauft. Es dauerte nicht lange und wir mussten wieder von Bord. Dann waren wir in Deutschland. Und wir machten uns auf die letzte Etappe. Wir machten einige Pausen auf dem Weg. Irgendwann nach längerer Zeit und mehreren Staus, sind wir in Königswinter angekommen und haben einen Abschlusskreis gemacht. Danach haben wir uns auf den Weg zum Bahnhof (der auf der anderen Straßenseite war) gemacht. Jens und Lukas haben die Tickets geholt und plötzlich kam der Zug. Leider haben wir den Zug verpasst, denn der Kartenautomat nahm keine Scheine mehr an und nach 100 Versuchen ist es endlich gegangen. Nachdem wir den Zug verpasst haben, haben wir gegessen. Nach 30 min ist der nächste Zug gekommen. Wir mussten einmal unsteigen in Koblenz. Die Zugfahrt dauerte 3 Stunden. Als wir in Saarbrücken ankamen, war erstmal die Begrüßung angesagt. Danach machten wir noch ein Gruppenfoto und den Abschlusskreis, danach gingen wir nach Hause.
Sternfahrt 2008 der Sippe Schwarzer Grizzly
Auszug aus der Sippenchronik der Sippe „Schwarzer Grizzly“
Mittwoch, 21.05.08
Als wir um 18.30h mit dem Zug in Homburg ankamen, machten wir uns auf den Weg nach Sanddorf. Wir liefen gute 30 Minuten und erkletterten dabei so manchen steilen Berg. In Sanddorf angekommen mussten wir uns erst einmal einen Schlafplatz suchen, denn wie es auf einer Fahrt üblich ist, gibt es keine vorgegebenen Schlafplätze, sondern man muss sich jeden Abend etwas suchen. Als wir zufällig an einer Schule mit Spielplatz vorbei liefen, war klar: Hier wollen wir bleiben! Wir gingen in den Wald und fanden dort einen Graben. Dort errichteten wir eine gute Schlafgelegenheit. Dann aßen wir zu abend und gingen ins Bett. Luc und Dennis machten Nachtwache. Sie hörten viele seltsame Geräusche. Richtig unheimlich!
Donnerstag, 22.05.08
Heute morgen sind wir extrem früh aufgewacht (gegen 6 Uhr), weil wir nämlich von einem Schwarm Stechmücken attackiert wurden. Wir frühstückten Brot und warmen Tee, dann wanderten wir los, und zwar Richtung Waldmohr. Kurz bevor wir in ein langes Waldstück kamen, füllten wir noch einmal unsere Trinkflaschen bei einem netten Herrn auf. Mittags kochten wir an einem See, es gab eine leckere Mischung aus Blumenkohl-Brokkoli– und Frühlingssuppe. Als wir dann in Waldmohr ankamen, füllten wir nochmals unsere Flaschen, denn für die Suppe wurde viel Trinkwasser verbraucht. Nun machten wir uns auf den Weg nach Schönberg/Kübelberg. Dort angekommen war es an der Zeit sich einen Schlafplatz zu suchen. Nachdem wir vergeblich bei der Pfarrerin und der Feuerwehr nachgefragt hatten, trafen wir vor einem Eiscafé auf einen netten, anscheinend stadtbekannten Herrn, der uns glücklicherweise weiterhelfen konnte. Er führte uns zu auf eine Anhöhe mit Feuerstelle am Waldrand nördlich von Schönberg/Kübelberg, die wir dankend als Schlafplatz annahmen. Zum Abendessen gab es Spaghetti. Nachts, als wir gerade am einschlafen waren, kam ein Auto und überfuhr Dennis beinahe im Rückwärtsfahren. Da haben wir nochmal Glück gehabt.
Freitag, 23.05.08
Ein Flugzeug hatte uns aufgeweckt. Also haben wir schnell den Platz aufgeräumt und sind nach einer kurzen Waschorgie, die wir alle nötig hatten, zum Aldi in den Ort gewandert. Dort haben wir für die verbleibenden Tage eingekauft, gefrühstückt und sind dann weitergewandert. Das Tagesziel lautete Niedermohr. Zum Mittagessen gab es wieder eine leckere Suppe. Als wir in Niedermohr ankamen, klingelten wir einfach beim Bürgermeister, um ihn um einen Schlafplatz zu bitten. Der nette Mann zeigte uns einen kleinen Fußballplatz mit angeschlossener Feuerstelle, ideal für uns. Zum Abendessen gab es Ravioli alla Panna (eigentlich sollte es Tortellini geben, aber die gab es im Aldi nicht mehr). Als wir die Sahne zur Soße dazugeben wollten, stellte sich heraus, dass Katharina, die die Sahne getragen hatte, aus der anfangs flüssigen Sahne durchs Wandern feste gemacht hatte. Nach kurzem Test war aber klar, dass die Ravioli so noch besser schmeckten. Nach dem Essen spielten einige British- Bulldog, während Felix und Luc allem Anschein nach einen halben Wald abholzten, so viel Feuerholz brachten sie zur Feuerstelle. Abends stand dann noch Nataschas Versprechen an, denn sie hatte ja leider die Stammesfahrt verpasst und war so noch nicht wie alle anderen richtige Pfadfinderin geworden. Nach dem Versprechen gingen wir schlafen.
Samstag, 24.05.08
Wir wachten heute morgen auf und mussten erst einmal unsere Schlafsäcke und Isomatten in Sicherheit bringen, denn das Feuer hatte über Nacht in manche Schlafsäcke Löcher gebrannt. Arthur und Felix wurden gegen 11.00h abgeholt. Als wir dann schließlich losgingen, spürten wir, wie schwer unsere Rucksäcke waren, denn wir mussten auch das Material der beiden mitnehmen. Trotzdem ging es irgendwie, denn wir wussten ja, dass heute der letzte „richtige“ Wandertag sei. Entlang der Landstraße nach Reuschbach, wo unser Abschlusslagerplatz war, aßen wir in einem kleinen Waldstück zu Mittag, es gab wie immer Suppe. Während dem Kochen schüttete Luc Dennis ein wenig kochenendes Wasser über die Hand. Auweia, zum Glück hatte Lukas ein Erste-Hilfe-Paket dabei und konnte Dennis schnell verarzten. Schließlich, wir waren total müde weil es doch ein langes Stück bergauf ging, kamen wir auf dem Lagerplatz in Reuschbach an. Dort hieß es erst einmal: Kothe aufbauen. Zum ersten Mal auf dieser Fahrt. Aber auch das gelang uns trotz aller Müdigkeit. Dann kochten wir zu abend, diesmal gab es Gnocchi in Pilzsauce, was für ein Genuss. Am Abend gab es noch einen gemütlichen Jurtenabend mit allen „Sternfahrern“, bis wir schließlich totmüde in die Betten fielen.
Sonntag, 25.05.08
Heute sollte es nach Hause gehen. Kurz nach dem Aufstehen bauten wir unsere Kohte ab, dann war Morgenrunde mit „Vater Abraham“ und ein gemeinsames Frühstück im großen Kreis. Gegen 10.30 wanderten wir los Richtung Niedermohr, wo um 11.30 unser Zug kommen sollte. Natürlich verpassten wir diesen prompt. Wir nahmen also den nächsten Zug und kamen mit einem Mal umsteigen in Landstuhl gegen 14.15h in Saarbrücken an.
Dort machten wir uns auf dem Weg zum Gemeindefest im Gustav-Adolf-Haus, wo wir anschließend unsere Kohte vor Publikum und auf Zeit aufbauen durften. 12:17min, ein neuer Sippenrekord! Gegen 18.00h packten wir schließlich unsere Sachen zusammen und beendeten damit eine lustige, aber auch anstrengende Sternfahrt 2008!









