Bericht zur Sommerfahrt aus Thür

Am Anfang der Ferien, machte sich die Mädchensippe Cair Paravel, mit dem Zug auf nach Boppard. Von dort aus ging es auf ihre allererste Sommerfahrt. Jeden Abend wurde ein neuer Schlafplatz gesucht, auf dem Feuer gekocht und gesungen. Nach vier Tagen voller anstrengender Wege, Wandersteige und wunderbaren Erlebnissen, erreichten sie die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz. Dort erlebten sie einen unvergesslichen letzten Abend mit Sternenhimmel.
Am letzten Tag ging es mit der Seilbahn hinunter ans Deutsche Eck, und dann schon wieder zum Bahnhof und heim, nach Thür.
Auch wenn sich alle erschöpft und müde fühlten, waren sie trotzdem enttäuscht dass die schönen Tage schon vorbei waren.
Die Vorfreude auf die nächste Fahrt, ist dafür umso größer.

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Drachenboote auf der Lahn gesichtet

Anfang der Sommerferien startete die Gilde des Pfadfinderstammes Drache aus Thür zu einer spontanen Kanufahrt auf der Lahn.

Morgens früh ging es bei feuchten Wetter nach Weilburg an der Lahn.

Nach einer Einführung rund um das Kanufahren wurde es dann ernst und die Drachenfahrt konnte mit vier Kanus Lahn abwärts mit Gesang und guter Laune beginnen.

Eine Mittagsvesper sorgte für allgemeine Stärkung. Am frühen Abend wurden die Drachenboote vor Limburg gesäubert und abgegeben. Einige Drachen ließen es sich nicht nehmen, das Nass noch einmal ohne Boot zu genießen. Abends ging es wieder nachhause, mit dem Vorsatz, das Wasser bald wieder mit den Drachenbooten zu erobern.

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Drachen sind nicht wasserscheu!

Schnuppertag beim Stamm Goten

Im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Kaiserslautern hatte der Stamm Goten zu einem Schnuppertag auf den Jugendzeltplatz Gelterswoog eingeladen. Dabei wurde über die Aktivitäten der Pfadfinderinnen und Pfadfinder informiert. Mit dabei auch einige Flüchtlingskinder, welche wir über die Homepage des Arbeitskreises Asyl und der karitativen Einrichtungen erreicht hatten. Anbei ein Erinnerungsfoto mit einem Teil der Teilnehmer_innen. Mehr dazu unter www.pfadfinder-kl.de.

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Besuch beim saarländischen Landtag

Vor gut 2 Wochen war eine Abordnung der Landesleitung zu Besuch im saarländischen Landtag. Eingeladen hatte uns die CDU – Landtagsabgeordnete Frau Petra Fretter, die seit April neu im Landtag ist und dort für „Aufgaben im sozialen Bereich“ zuständig ist. Auf diesem Wege wollte sie die Gelegenheit nutzen sich persönlichen vorzustellen und uns, unsere Strukturen und unsere Art von Jugendarbeit kennen zu lernen.
Bei unserem Gespräch ging es um aktuelle jugendpolitische Themen und Probleme in der Jugendarbeit. Auch das saarländische Zuschusswesen und die damit verbundene Bürokratie wurde intensiv von uns angesprochen. Wir Danken Frau Fretter für die Möglichkeit zum Austausch und wünschen ihr gutes Gelingen bei ihrer weiteren Arbeit.

Vollversammlung des Landesjugendrings

Am 16.04.2016 tagte die Vollversammlung des Landesjugendrings in Bad Dürkheim. Unser Landesverband war gleich doppelt vertreten. Für den Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände (RDP) war Sorry vor Ort, der Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) wurde durch Charly vertreten.

Beschlüsse

In diesem Jahr wurden einige Beschlüsse gefasst:

  1. Grundsatzbeschluss der Jugendarbeit mit jungen geflüchteten Menschen
  2. Forderung nach einer gemeinsamen Ferienzeitspanne für alle Bundesländer
  3. Willkommen – wie geht das? Junge geflüchtete Menschen gezielt unterstützen
  4. Der Landesjugendring hat das Bildungsministerium aufgefordert, die Zeugnisformulare um eine Formulierung zu ergänzen, um ehrenamtliches Engagement besser darstellen zu können.
  5. Die Integration junger geflüchteter Menschen in Ausbildung zu bringen und in den Arbeitsmarkt zu integrieren
  6. Der Landesjugendring fordert die volle Erstattung des Verdienstausfalles im Rahmen des Landesgesetzes zur Stärkung des Ehrenamts in der Jugendarbeit und steht sich dafür ein, dass dieses Gesetz entsprechend geändert wird.
  7. Der Landesjugendring fordert die Landesregierung auf, jetzt gegen Rechte aktiv zu werden
  8. Der Landesjugendring spricht sich gegen eine Zusammenarbeit oder Kooperation mit der AfD aus.

Mehr dazu kann auch auf der Homepage des Landesjugendrings unter www.ljr-rlp.de nachgelesen werden.

WP_20160416_ -foto Sorry und Charly Bild: Sorry und Charly bei der Versammlung

Ranger und Rover beim traditionellen Stiefeltrinken in Kaiserslautern

Alle Jahre wieder treffen sich die Rover und Ranger der Stämme aus Eisenberg, Kaiserslautern und Ramstein gemeinsam zum traditionellen Stiefeltrinken mit dem Nikolaus am 06. Dezember. Traditionell ist immer der Abend des 06. Dezember.
In diesem Jahr fiel der 06.12. allerdings auf einen Sonntag, weshalb sich die Verantwortlichen auf einen „Frühschoppen“ geeinigt hatten.
So fanden sich die Teilnehmer_innen ab 11:00 Uhr in der Gaststätte „Quack“, unweit der Saatkamphütte der Kaiserslauterer Pfadfinderinnen und Pfadfinder, ein. Insgesamt 30 Ranger und Rover der drei Stämme wollten sich bei gutem Essen gesellig austauschen und die Erlebnisse und Höhepunkte des Jahres austauschen.
Nicht zu kurz kommen durfte auch der Gesang, den wir in diesem

Jahr allerdings ins Freie verlegen mussten – den anderen Mittagsgästen zu Liebe. Aber das war für uns ja kein Problem. So schnappten wir uns die Klampfen uns schmetterten die Lieder bei klarer Herbstluft im einladenden Biergarten der Gaststätte, viel beachtet von den Wanderern, welche die Örtlichkeiten passierten.
Zunächst galt es aber Lukas aus Eisenberg ein Ständchen zu bringen. Lukas ist ein echter „Nikolaus“, am 06.12. geboren.
Gemeinsam und gesellig ging es bei gutem Essen, netten Gesprächen und mundenden Getränken weiter.
Der Stiefel der Kaiserslauterer Pfadfinder, welcher von Marcel im gepolsterten Koffer mitgebracht worden und mit einem kohlensäurehaltigen Getränk, das durch Gärung aus den Grundzutaten Wasser, Malz und meistens Hopfen, der so genannten Würze, gewonnen wird, gefüllt war, machte die Runde.

Wie hatten viel Spaß und freuen uns schon auf das nächste Jahr in Ramstein, wenn der Nikolaus zum „Stiefeltrinken“ einlädt.

Gruppenfoto beim Stiefeltrinken zum Nikolaus

 

Friedenslichtaktion 2015: „Hoffnung schenken – Frieden finden“

Pfadfinderinnen und Pfadfinder holen das Friedenslicht

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Am Samstag, den 12. Dezember 2015 haben Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Bethlehem in Wien abgeholt. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben.

Anschließend wird das Friedenslicht mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiter reichen.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft.

Erneut wollen darum der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten aktiv für Frieden und Gerechtigkeit ein.

In unserer pluralistischen Gesellschaft bekommt der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung. Nur, wer seine eigene Identität kennt, kann erfolgreich den Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes  Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

Auch in diesem Jahr waren wieder Pfadfinder_innen vom BdP in Wien dabei. Sie brachten das Friedenslicht mit nach Speyer, wo Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Stamm Goten Kaiserslautern am 13. Dezember 2015 an der zentralen Aussendungsfeier teilnahmen.

Pfadfnder unterstützen Freiwilligenarbeit über Kulturgrenzen hinweg

Unter dem Motto „Interkulturelle Gewinnung von Freiwilligen“ fand unter der Federführung der Freiwilligen Agentur Kaiserslautern sowie der Leitstelle für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei in Mainz ein Workshop statt. Im Herbst des letzten Jahres wurde mit Freiwilligen überlegt, wie engagementbereite Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität mit Verbänden, Vereinen und Initiativen zusammengebracht werden können, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Die Ergebnisse sind seit dem 03. November 2015 im Rathaus der Stadt Kaiserslautern zu sehen.

Fünf Plakatmotive des Kaiserslauterer Fotografen Thomas Brenner setzen ein Zeichen für die Freiwilligen-Arbeit über die Kulturen hinweg.

Auch wir vom Stamm Goten waren mit dabei. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis 13. November zu sehen. Dann wandert sie ins Union-Filmtheater.

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