Besuch beim saarländischen Landtag

Vor gut 2 Wochen war eine Abordnung der Landesleitung zu Besuch im saarländischen Landtag. Eingeladen hatte uns die CDU – Landtagsabgeordnete Frau Petra Fretter, die seit April neu im Landtag ist und dort für „Aufgaben im sozialen Bereich“ zuständig ist. Auf diesem Wege wollte sie die Gelegenheit nutzen sich persönlichen vorzustellen und uns, unsere Strukturen und unsere Art von Jugendarbeit kennen zu lernen.
Bei unserem Gespräch ging es um aktuelle jugendpolitische Themen und Probleme in der Jugendarbeit. Auch das saarländische Zuschusswesen und die damit verbundene Bürokratie wurde intensiv von uns angesprochen. Wir Danken Frau Fretter für die Möglichkeit zum Austausch und wünschen ihr gutes Gelingen bei ihrer weiteren Arbeit.

Vollversammlung des Landesjugendrings

Am 16.04.2016 tagte die Vollversammlung des Landesjugendrings in Bad Dürkheim. Unser Landesverband war gleich doppelt vertreten. Für den Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände (RDP) war Sorry vor Ort, der Ring deutscher Pfadfinderverbände (RdP) wurde durch Charly vertreten.

Beschlüsse

In diesem Jahr wurden einige Beschlüsse gefasst:

  1. Grundsatzbeschluss der Jugendarbeit mit jungen geflüchteten Menschen
  2. Forderung nach einer gemeinsamen Ferienzeitspanne für alle Bundesländer
  3. Willkommen – wie geht das? Junge geflüchtete Menschen gezielt unterstützen
  4. Der Landesjugendring hat das Bildungsministerium aufgefordert, die Zeugnisformulare um eine Formulierung zu ergänzen, um ehrenamtliches Engagement besser darstellen zu können.
  5. Die Integration junger geflüchteter Menschen in Ausbildung zu bringen und in den Arbeitsmarkt zu integrieren
  6. Der Landesjugendring fordert die volle Erstattung des Verdienstausfalles im Rahmen des Landesgesetzes zur Stärkung des Ehrenamts in der Jugendarbeit und steht sich dafür ein, dass dieses Gesetz entsprechend geändert wird.
  7. Der Landesjugendring fordert die Landesregierung auf, jetzt gegen Rechte aktiv zu werden
  8. Der Landesjugendring spricht sich gegen eine Zusammenarbeit oder Kooperation mit der AfD aus.

Mehr dazu kann auch auf der Homepage des Landesjugendrings unter www.ljr-rlp.de nachgelesen werden.

WP_20160416_ -foto Sorry und Charly Bild: Sorry und Charly bei der Versammlung

Ranger und Rover beim traditionellen Stiefeltrinken in Kaiserslautern

Alle Jahre wieder treffen sich die Rover und Ranger der Stämme aus Eisenberg, Kaiserslautern und Ramstein gemeinsam zum traditionellen Stiefeltrinken mit dem Nikolaus am 06. Dezember. Traditionell ist immer der Abend des 06. Dezember.
In diesem Jahr fiel der 06.12. allerdings auf einen Sonntag, weshalb sich die Verantwortlichen auf einen „Frühschoppen“ geeinigt hatten.
So fanden sich die Teilnehmer_innen ab 11:00 Uhr in der Gaststätte „Quack“, unweit der Saatkamphütte der Kaiserslauterer Pfadfinderinnen und Pfadfinder, ein. Insgesamt 30 Ranger und Rover der drei Stämme wollten sich bei gutem Essen gesellig austauschen und die Erlebnisse und Höhepunkte des Jahres austauschen.
Nicht zu kurz kommen durfte auch der Gesang, den wir in diesem

Jahr allerdings ins Freie verlegen mussten – den anderen Mittagsgästen zu Liebe. Aber das war für uns ja kein Problem. So schnappten wir uns die Klampfen uns schmetterten die Lieder bei klarer Herbstluft im einladenden Biergarten der Gaststätte, viel beachtet von den Wanderern, welche die Örtlichkeiten passierten.
Zunächst galt es aber Lukas aus Eisenberg ein Ständchen zu bringen. Lukas ist ein echter „Nikolaus“, am 06.12. geboren.
Gemeinsam und gesellig ging es bei gutem Essen, netten Gesprächen und mundenden Getränken weiter.
Der Stiefel der Kaiserslauterer Pfadfinder, welcher von Marcel im gepolsterten Koffer mitgebracht worden und mit einem kohlensäurehaltigen Getränk, das durch Gärung aus den Grundzutaten Wasser, Malz und meistens Hopfen, der so genannten Würze, gewonnen wird, gefüllt war, machte die Runde.

Wie hatten viel Spaß und freuen uns schon auf das nächste Jahr in Ramstein, wenn der Nikolaus zum „Stiefeltrinken“ einlädt.

Gruppenfoto beim Stiefeltrinken zum Nikolaus

 

Friedenslichtaktion 2015: „Hoffnung schenken – Frieden finden“

Pfadfinderinnen und Pfadfinder holen das Friedenslicht

Screen Shot 2015-12-19 at 7.22.19 PM

Am Samstag, den 12. Dezember 2015 haben Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Bethlehem in Wien abgeholt. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa weitergegeben.

Anschließend wird das Friedenslicht mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiter reichen.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Bethlehem und sorgen dafür, dass dieses Symbol der Hoffnung auf Frieden an Weihnachten in zahlreichen Kirchengemeinden und Wohnzimmern, Krankenhäusern und Kindergärten, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften, Rathäusern und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft.

Erneut wollen darum der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten aktiv für Frieden und Gerechtigkeit ein.

In unserer pluralistischen Gesellschaft bekommt der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung. Nur, wer seine eigene Identität kennt, kann erfolgreich den Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes  Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

Auch in diesem Jahr waren wieder Pfadfinder_innen vom BdP in Wien dabei. Sie brachten das Friedenslicht mit nach Speyer, wo Pfadfinderinnen und Pfadfinder vom Stamm Goten Kaiserslautern am 13. Dezember 2015 an der zentralen Aussendungsfeier teilnahmen.

Pfadfnder unterstützen Freiwilligenarbeit über Kulturgrenzen hinweg

Unter dem Motto „Interkulturelle Gewinnung von Freiwilligen“ fand unter der Federführung der Freiwilligen Agentur Kaiserslautern sowie der Leitstelle für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung der Staatskanzlei in Mainz ein Workshop statt. Im Herbst des letzten Jahres wurde mit Freiwilligen überlegt, wie engagementbereite Menschen unterschiedlicher Herkunft und Nationalität mit Verbänden, Vereinen und Initiativen zusammengebracht werden können, die sich für das Gemeinwohl einsetzen. Die Ergebnisse sind seit dem 03. November 2015 im Rathaus der Stadt Kaiserslautern zu sehen.

Fünf Plakatmotive des Kaiserslauterer Fotografen Thomas Brenner setzen ein Zeichen für die Freiwilligen-Arbeit über die Kulturen hinweg.

Auch wir vom Stamm Goten waren mit dabei. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis 13. November zu sehen. Dann wandert sie ins Union-Filmtheater.

Screen Shot 2015-12-19 at 7.27.12 PM

Landessommerfahrt 2015 nach Norwegen

Für uns Pfadfinderinnen und Pfadfinder steht jedes Jahr im Sommer der Höhepunkt des pfadfinderischen Jahres, die Sommerfahrt, an. Auf Sommerfahrt gehen das heißt, die Wanderschuhe zu schnüren, alles Lebensnotwendige in den Rucksack zu packen und fernab von alltäglicher Routine und Komfort,  in der Natur Freiheit und Abenteuer zu erleben.

In diesem Jahr stand, wie alle 4 Jahre eine Landesfahrt an, als Fahrtenland hatten die Stämmen des Landesverbandes Norwegen ausgewählt und so traten am 14.08.2015 150 Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Busreise in Richtung hoher Norden an.

Endlich angekommen ging es für die die Fahrtengruppen und Sippen hinein in die atemberaubende Natur Skandinaviens. So vielseitig wie die Fahrtengruppen waren auch die angestrebten Fahrtenregionen.

Während manche den Bus schon frühzeitig verließen, um auf den weiten schwedischen Seenlandschaften ausgedehnte Paddeltouren zu unternehmen und andere bei hochsommerlichem Wetter die sanften Hügel und Birkenhaine der norwegischen Südküste genoßen (inklusive der überwältigenden Gastfreundschaft der Bewohner), zog es die ganz Verwegenen in die zerklüffteten Fjordlandschaften. Hier galt es eine ganze Menge Abenteuer zu bestehen, auf tagelangen Wanderungen durch die zumeist menschenleere Wildnis mussten Gletscher und Schneefelder überquert und steilste Anstiege gemeister werden, zum allmorgendlichen Bad nach einer Nacht in der Kothe blieb dabei oft nichts anderes übrig als der eiskalte Gletscherbach.

Wie auf jeder Fahrt blieben auch größere oder kleinere Blessuren nicht aus, doch für all die erlittenen Strapazen entschädigten die wunderschönen Panoramen, die dieses Land an jeder Ecke bietet, mehr als reichlich. So waren reißenden Gebgirgsbäche mitsamt zahlreicher Wasserfälle, nicht enden wollende Seen, tiefe Wälder und steil ins Meer abfallende Fjorde zu bestaunen.

Nach 10 Tagen, die zwar entbehrungsreich, aber dafür auch voller unvergesslicher Erlebnisse waren, traffen sich alle Fahrtengruppen zum Abschlusslager auf einem malerisch gelegenen Zeltplatz am Meer um alte Freunde wiederzutreffen, neue Freundschaften zu schließen und Fahrtenerlebnisse auszutauschen.

Wer schon alles erzählt hatte oder keine alten Freunde getroffen hatte, der konnte sich eins der zahlreichen Kanus schnappen oder da nahe Frederikstad erkunden. An den beiden gemeinsamen Abenden stand, wie kann es anders sein, standen zwei krachende Singerunden an.

Leider hatte auch diese Fahrt ein Ende und so ging es am Morgen des 29.08 auf die Heimreise, kaum im Bus packte so manchen wieder das Fernweh, denn wie heißt so treffend in einem der Pfadfinderlieder schlechthin:

„Wenn wir wieder heimwärts ziehen, sehnet jeder sich zurück, denkt an die vergangenen Fahrten, an vergangnes Glück.“


An die Landessommerfahrt 2015 werden wir sicherlich alle oft und gerne zurückblicken und da der Herbst in großen Schritten naht, ist die nächste aufregende Fahrt sicherlich nicht weit.

BdP jetzt auch in Landau- Aufbaugruppe Ciconia legt los!

Am Samstag, dem 12.09.2015, hat sich unsere neueste Aufbaugruppe in Landau der Öffentlichkeit präsentiert. Bei einem „Tag der offenen Tür“ im Goethepark konnten sich die vielen Gäste ein gutes Bild von der Jugendarbeit des BdP machen.
Über 60 Kinder haben sich daraufhin in die Kontaktliste eingetragen. Ein gelungener Start für die Aufbaugruppe Ciconia! In den nächsten Wochen beginnt jetzt die Gruppenarbeit. Der Landesverband RPS heißt die neue Aufbaugruppe herzlich willkommen und wünscht gutes Gelingen! Weitere Informationen über die Aufbaugruppe gibt es auf www.stamm-ciconia.de. Zwei tolle Artikel aus der Westpfalz gibt es hier:

Teil 1: Rheinpfalz – Tag der offenen Tür
Teil 2: Rheinpfalz – Tag der offenen Tür

 

KfM 2015 – Eine magische Reise nach Oz

Vom 28.03.-04.04.15 fand der diesjährige Kurs für Meutenführung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saar in Ramstein statt. Am Ramsteiner Bahnhof angekommen, brach über den Teilnehmerinnen und Teilnehmern plötzlich ein heftiger Wirbelsturm ein, der sie zusammen mit Dorothy und Toto ins magische Land Oz brachte. Dort angelangt, mussten sie sich einigen besonderen Herausforderungen stellen und gemeinsam knifflige Aufgaben lösen. Neben dem Besiegen böser Hexen und Kreaturen galt es, sich vor allem in der Planung von Meutenstunden, Wolfsläufen und SPMs zu erproben. Die zuvor behandelten theoretischen Aspekte sollten im zweiten Teil der Woche in die Praxis umgesetzt werden. Um die Situationen so authentisch und praxisorientiert wie nur möglich zu gestalten, sind dazu die Wölflinge des Stammes Bundschuh aus Pfeddersheim angereist und haben die Teilnehmer/innen durch ihre offene Art besonders unterstützt.
Darüber hinaus wurden im Laufe der Woche weitere bedeutsame Inhalte der Meutenführerarbeit wie beispielsweise das Dschungelbuch, Singen und Musizieren, Recht und Elternarbeit, Natur und Umwelt sowie Stil und Brauchtum thematisiert. Selbstverständlich waren auch Spiel und Spaß, wie es in der gelben Stufe üblich ist, ein ständiger Begleiter und haben dazu beigetragen, dass die Stimmung auf dem Kurs zu jeder Zeit super gewesen ist. Ob Sonnenschein, Regen, Sturm oder Baden im Planschbecken bei gefühlten 10°C, alle waren stets motiviert und mit Herzblut bei der Sache. So trugen die Teilnehmer/innen nicht nur dazu bei, dass die Vogelscheuche ihren lang ersehnten Verstand, der Blechmann sein gewünschtes Herz und der Löwe seinen Mut bekamen, sondern sie selbst konnten ihre Kompetenzen als Meutenführer/innen erweitern. Durch ihre Verbundenheit und Zusammenarbeit gelang es ihnen schließlich, die Smaragdstadt zu erreichen und den großen Zauberer von Oz zu finden. Nachdem dieser von deren Taten und Engagement gehört hatte, erfüllte er ihnen gerne den geäußerten Wunsch und verhalf ihnen nach einem großen Dankesfest zurück in deren Heimat, wo das gemeinsame Abenteuer endete.
Was jedoch bleibt, sind die vielen Erinnerungen an eine unvergessliche Reise und eine Gruppe voll-motivierter Meutenführer/innen, die fortan die gelbe Stufe rocken werden.Kurs für Meutenführung 2015 - Eine magische Reise nach Oz